Meditationstraining
Meditationsanfänger - gestresst, stets unter Termindruck und von meist existenziellen Ängsten geplagt - fällt es sehr schwer, stundenlang mit geradem Rücken und geschlossenen Augen auf dem Boden zu sitzen. Da ist dann die Aufmerksamkeit auf die Nasenspitze zu richten, der Atem zu beobachten und ganz relaxt nach innen zu gehen. Oft kommt es dabei gar nicht zur Meditation, denn Meditation ist verbunden mit totaler körperlich/geistiger Entspannung, man kann sie nicht erzwingen, sie ereignet sich - oder auch nicht.
Wann immer Anfänger versucht haben, traditionelle Meditationstechniken wie die "Vipassana" oder Yoga zu praktizieren, wurde Meditation schnell zum Krampf, denn diese Meditationstechniken wurden vor vielen Jahrhunderten für einen Menschentyp entwickelt, den es nicht mehr gibt. Damals gab es kein Fernsehen, kein Fax, kein Telefon, keinen Verkehrsstau, keinen Düsenlärm, keine Hektik. Die Menschen saßen nicht im Auto oder auf dem Bürosessel, sie mussten sich noch körperlich anstrengen. Entspannung fiel ihnen deshalb leichter.
Man muss im 3. Jahrtausend Körper und Geist erst auf Meditation einstimmen, und das ist durch diese Übung möglich. Die aktive Phase befreit gebundene Körperpower und lenkt sie in Entspannung um. Wie ein Musikinstrument gestimmt wird dadurch der Geist offen für meditative Momente. Diese Übung kann sehr schnell erlernt werden und ist Hilfe zur Selbsthilfe. Es empfiehlt sich einige Stunden ganzheitliche Massage in Kombination zu buchen.
Die Kundalini - Meditation dauert eine Stunde und ist in vier Phasen zu je 15 Minuten unterteilt. Nach jeder Phase wechselt die Musik. Die Musik als CD bekommt man wenn man ein Einzel oder Gruppentraining bucht.
- 1. Phase: Schütteln
- 2. Phase: Tanzen
- 3. Phase: Sitzen
- 4. Phase: Liegen
Die Kundalini Meditation ist wegen ihrer starken physischen und geistig entspannenden Komponente ein geradezu ideales Mittel gegen Stress.
Die Kundalini Meditation geht einen Schritt weiter. Wenn wir ordentlich Dampf abgelassen haben, sind wir in Kontakt mit unserem Körper und weniger stark identifiziert mit dem, was in unserem Kopf vorgeht. Das funktioniert dann, wenn wir wach und entspannt sind und nicht körperlich völlig erschöpft sind vom Workout!


