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An dieser Stelle veröffentliche ich selten Tipps von Medizinern. Dieses Buch jedoch ist so superspannend, dass ich es jedem, vor allem Ärzten,  ans Herz lege. Mit klarem, ungetrübtem Blick hat Dr. Fereydoon Batmanghelidj die Ursache für sehr viele Störungen im menschlichen Körper als tatsächliche, chronische Austrocknung erkannt und auch behandelt. Auch wenn das Buch (ca. 180 Seiten) ziemlich wissenschaftlich geschrieben ist, gibt es einen guten Gesamtüberblick über die Problematik. Und er gibt verblüffend simple Tipps. Ich habe vor einem Jahr, ohne das Buch zu kennen, wegen starken Blähungen und starker Mundtrockenheit auf Rat meiner Frau einfach mehr getrunken, und: DAS HAT GEHOLFEN! Was ich echt verblüffend fand. - Der Preis des Buches ist mit ca. 15 Euro relativ hoch, aber, es ist SUPER und, Sie können es hier bei AMAZON bestellen.

Bitte lesen Sie diese Seite bis unten, und Sie werden wissen ob Sie dieses Buch haben möchten oder nicht. Viel Erfolg bei Ihrer Wasser – Kur.

Von Dr. Fereydoon Batmanghelidj (Praxis in Virginia, USA, Internet:  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.watercure.com/

Der Autor leistet mit seinen Büchern einen Beitrag dazu, die Öffentlichkeit über die verheerenden Folgen der chronischen Austrocknung des Körpers heutzutage zu informieren. Alle Abläufe im Körper werden durch Wasser überwacht und dadurch überhaupt erst möglich gemacht; deshalb ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser existenziell!! Der Körper braucht täglich ein absolutes Minimum von 6 - 8 Gläsern Wasser. (mindestens 0,03 Liter pro kg Körpergewicht!)  Kaffee, schwarzer Tee und andere koffeinhaltige Getränke zählen nicht als Wasser sondern müssen von der benötigten Wassermenge abgerechnet werden!!!

Ein trockener Mund ist das wirklich letzte Warnsignal für eine bestehende Austrocknung. Der Körper kann auch an Dehydrierung leiden, wenn der Mund relativ feucht ist. Ob eine Dehydrierung besteht, lässt sich am besten an der Farbe des Urins erkennen: Urin sollte farblos bis hellgelb sein. Ist er dunkler, ist das ein Anzeichen für Austrocknung. Fehlt Wasser (und das ist bei den meisten Menschen der Fall) kommt es unweigerlich zu Störungen. Viele Krankheiten sind nach Dr. Fereydoon Batmanghelidj. im wesentlichen nur auf Wassermangel zurückzuführen

Ausführlich setzt sich der Autor deshalb mit den Themen Diabetes, Asthma und Allergien, Bandscheibenproblemen (!), Übergewicht, Bluthochdruck, Stress, Depressionen, chronische Müdigkeit, Schmerzen aller Art und Herzbeschwerden auseinander.

Sehr detailliert ( auch für Mediziner!)  beschreibt Dr. Batmanghelidj den Zusammenhang dieser Krankheitsbilder mit chronischem Wassermangel.

Der Blutdruck

Seine Erklärung zum Beispiel des Bluthochdrucks: Austrocknung ist so ziemlich das gefährlichste für den menschlichen Körper. Deshalb haben wir alle ein hochsensibles Notprogramm im Gehirn welches SOFORT anläuft wenn der Wasserhaushalt im Körper gestört ist. Das Gehirn kann am schnellsten geschädigt werden, deshalb wird sein Wasserbedarf unter allen Umständen gedeckt. Ebenso die wichtigsten inneren Organe. Der erhöhte Bedarf an Wasser in diesen Organen verringert die Blutmenge in den Adern, da das Blut, was eigentlich nicht seine Aufgabe ist, Wasser in diese Organe und in die Zellräume abgibt. Um nun, durch den erhöhten Bedarf in diesen Organen in den Adern Wasser zu sparen, erhöht der Körper den Druck in den Arterien indem er diese zusammenzieht. Dieser Vorgang ist höchst kompliziert und die Erklärung denkbar einfach. Das Herz muss stärker pumpen, um die lebenswichtigen Vorgänge, wie Herz- und Hirndurchblutung, aufrecht erhalten zu können. Bei reichlicher Wasserzufuhr kann diese Notmaßnahme unterbleiben. Das Blut wird wieder dünnflüssig, die Widerstände lösen sich auf. Das Herz als Muskel kann sich schonen, der Blutdruck sinkt. ( Ist in sehr vielen Fällen wirklich so simpel! )

Übergewicht

Amerikanische Studien zeigen: Nur einer von fünf übergewichtigen Patienten trank tatsächlich die empfohlene ausreichende Wassermenge  pro Tag. Die meisten bringen es noch nicht einmal auf einen Liter. Das ist so verheerend, weil der Mensch zu 75 Prozent aus Wasser besteht. Das Gehirn, die Schaltzentrale des Stoffwechsels, sogar zu 85 Prozent! Das Gehirn hat den höchsten Wasserbedarf im Körper! Der Körper braucht also dringend Wasser, um die in den Gehirnzellen gebildeten Neurotransmitter (Botenstoffe) zu den Nervenzellen transportieren. Nur dann können wir uns gut konzentrieren, sind entspannt und gut gelaunt.

Die Rolle des Trinkens beim Abnehmen: Fehlt Wasser, arbeitet der Stoffwechsel mangelhaft. Abfallprodukte können nicht mehr ausgeschwemmt werden, verbleiben in den Zellen. So können die Zellen lebensnotwendigen Sauerstoff und Nährstoffe nicht mehr optimal aufnehmen und verlieren auf Dauer ihre Funktionsfähigkeit. Folge: Verdauungsprobleme, Übergewicht und Falten.

Tipps von Dr. Fereydoon Batmanghelidj

1) Wasser regt die Verdauung an

Der Körper muss täglich ca. vier bis sechs Liter Verdauungssäfte produzieren (z.B. Magensaft, Bauchspeicheldrüsen- und Gallenflüssigkeit). Je mehr Wasser dem Stoffwechsel zur Verfügung steht, desto effektiver können die Enzyme die Nährstoffe abbauen. Trinken wir zuwenig, zieht der Körper das benötigte Wasser anderswo ab!! Hunger ist sehr oft falsch verstandener Durst!. Versuchen Sie, wenn Sie zwischendurch Hunger verspüren zuerst etwas zu trinken. Folge: Heißhunger auf Nachschub lässt nach, weil der Körper alles hat, was er braucht.

2) Wasser steigert die Fettverbrennung

Wissenschaftliche Studien zeigen: Wenn genügend Wasser zugeführt wird, verbrennt der Körper etwa 3% mehr Kalorien. Schon allein genügendes Wassertrinken vor und nach dem Essen begünstigt also das Abnehmen!

3) Wasser stoppt Müdigkeit und Hunger

Wer unruhig, gereizt oder müde ist, isst mehr. Jeder kennt dieses Problem, und Wissenschaftler haben den Grund gefunden: Der Wassermangel macht müde und hungrig. Hunger ist sehr oft falsch verstandener Durst!. Darum nehmen Menschen, die nachts arbeiten, zum Beispiel auch schneller zu. Trinken Sie deshalb genügend WASSER! Dann dringt dieses Wasser in die Zellen und produziert, durch den besser funktionierenden Stoffwechsel, umgehend Energie - egal, ob Nährstoffe vorhanden sind oder nicht.

5) Kaffee, Tee und Alkohol bremsen den Fettabbau

Diese Getränke forcieren!!! die Wasserausscheidung und führen so zu einer Austrocknung des Körpers, wenn nicht gleichzeitig vermehrt wieder Wasser zugeführt wird. Löschen Sie Ihren Durst anstatt mit Kaffee, Tee oder Cola nur mit frischem Leitungswasser. Das Koffein bzw. Teein regt die Nierenausscheidung so stark an, dass der Körper viel mehr Wasser abgibt, als er ursprünglich aufgenommen hat. Auch bei Alkoholzufuhr scheidet der Körper durch die Aktivierung des Hormons Adiuretin sehr viel mehr  Wasser aus!!!! Dadurch werden die Stoffwechselvorgänge deutlich gebremst. (Wenn Sie am Abend 2 Maß Bier trinken, müssen Sie zusätzlich 2 Liter Wasser trinken um nicht zu dehydrieren! Sie merken das spätestens am nächsten Tag beim Nachdurst. Doch dann hat der Körper die Nacht über schon sehr gelitten. Am Besten vor dem Schlafengehen viel Wasser trinken) Und das ist wohlgemerkt NICHT moralinsauer sondern Tatsache!!

6) Über die passenden Mengen

Wie viel Sie trinken müssen, richtet sich nach Ihrem Gewicht. Bis 65 Kilo sollten sie mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken, mit mehr Gewicht 2,5 – 3 Liter. Mindestens 0,03 Liter pro kg Körpergewicht!!!! Ob Sie Leitungs-, oder Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure trinken, ist egal. Außerdem in Maßen erlaubt: ungesüßten Kräutertee. Für jedes koffeinhaltige Getränk (Kaffee, Cola, Schwarztee, Energie Drink etc.) müssen Sie zu Ihrer normalen Trinkmenge noch einmal einen halben Liter Wasser oder mehr dazurechnen.

Wenn Sie sich körperlich stark betätigen, wird es nochmal entsprechend mehr, pro halbe Stunde Aktivität sollten Sie dann noch einmal einen halben bis ¾ Liter dazurechnen! Man muß sich wirklich genügend Wasser bereitstellen und damit auch kontrollieren, ob man genügend trinkt für den ganzen Tag. Der Körper kann schon ausgetrocknet sein noch bevor der Mund trocken ist. Das ist nach Dr. Batmanghelidj sogar die Regel.

Die meisten Menschen merken also im Grunde kaum, dass wir schon ausgetrocknet sind, und dass der Körper schon nach Wasser schreit, indem er verschiedene Krankheitssymptome produziert. Erste Warnzeichen sind, noch vor Mundtrockenheit: Müdigkeit, Rückenschmerzen, Verspannungen und auch Depressionen die dadurch stark gefördert werden.

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