Sie sind hier: home | wellnessarchiv | ayurveda

Ayurveda

Ist kein esoterisches Glaubenssystem, sondern die sorgfältig dokumentierte Auswertung von 6.000 Jahren Erfahrung im Umgang mit Menschen.

Nach wie vor sind leider die Prinzipien des Ayurveda wenig bekannt. Diese beschäftigen sich mit drei Fragen: Was macht uns gesund? Was macht uns glücklich? Was erfüllt unser Wesen? Von Anfang ist die Antwort darauf ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem alle Sinne zum Tragen kommen.

Auf das Sehen wird eingegangen, indem Ayurveda den Effekt von Farben, aber auch von geheimen Zeichen und der Architektur auf das Gemüt beschreibt. So gilt zum Beispiel ein mittleres Blau als besonders heilsam.

Die Ohren werden über Musik, etwa für besseren Schlaf und bessere Verdauung, sowie über Mantras angesprochen.

Der Geschmackssinn wird über eine besondere Zusammenstellung eines ayurvedischen Gerichts stimuliert, in das alle sechs Geschmacksrichtungen integriert sein sollen: süß, sauer, salzig, bitter, scharf und adstringierend (zusammenziehend). Eine solche Zusammensetzung bewahrt auch vor zuviel Essen.

Für den Tastsinn hält Ayurveda eine breite Palette von Reiki ähnlichen Massageformen bereit. Besonders typisch sind Massagen in Form einer liegenden Acht.

Der Geruchssinn wird über ca. 150 verschiedene ayurvedische Aromen für Körper und Geist systematisch beeinflusst.

Der letzte Sinn, in Europa unbekannt, ist die Herzverbindung. Sie betrachtet den Menschen als ein unlösbares System von Körper, Geist und Seele, das im Augenblick der Zeugung (nicht der Geburt) seine typische Prägung erfährt.

Drei Typen lassen sich innerhalb des Systems beschreiben, die bei jedem Menschen in unterschiedlicher Mischung und Stärke vorkommen: die drei Doshas Kapha, Vata und Pita.

Das Kapha-Prinzip hält uns als Körper zusammen. Der ausgeprägte Kapha-Typ gleicht dem eleganten Schwan. Er ist elegant, sanft, zuverlässig, fruchtbar; ein stabiler Mensch und tiefer Denker, der Wert auf Heimat und Zuhause legt, der aber auch die Erde als Heimat betrachtet. Es dauert lange, bis er böse wird. Kapha-Typen sind geschmacks- und geruchsorientiert und lieben den Komfort. Wenn jemand nicht mehr weiter weiß, sind sie die richtigen Ansprechpartner, die in jeder, auch finanzieller Richtung großzügig sind.

Vata gibt uns den Atem. Der Vata-Typ gleicht dem flinken Kolibri, leicht, sensibel, schnell, voller Bewegung. Er saugt seine Umgebung auf, ihre Nahrung und Energie wärmt ihn, den schnellen, kreativen Geist, dem Denken Spaß macht. Vata-Typen sind zugänglich für Musik. Sie hören gerne und wollen die Welt erfahren und fühlen.

Pita hält uns in Gang, ist der Adler in uns. Pita-Typen sind die Athleten. Sie sehen gut aus und wissen das; Menschen, die gerne gesehen und als Führerfiguren akzeptiert werden. Sie sind visuell orientiert, sind praktisch und mutig. Häufig werden sie Designer, Ärzte, Architekten oder gehen zu Theater oder Film.

Keine dieser Typisierungen, gibt es in Reinform. Deshalb soll man sich hüten, seine Mitmenschen danach zu beurteilen. Weit eher seien die Typen dazu geeignet, sich selbst ein Stückchen besser zu verstehen.

zurück