Weihnachtsstress
Friede, Freude, Weihnachtsfest , warum es häufig auf den Magen schlägt.
Die Winterzeit hat es in sich: Stress in der Vorweihnachtszeit mit dem Run auf die Geschenke, Stress mit der Schwiegermutter über das Weihnachtsmenü, „Familienidylle unter’m Weihnachtsbaum und Stress in der Nachweihnachtszeit, wenn die Geschenke wieder alle umgetauscht werden müssen! Mit jedem Bissen schlucken wir Zeitdruck, Ärger und Streit mit hinunter. Das schlägt natürlich auf den Magen. Auch das wintertypische Essen ist nicht jedermanns Sache: Die typischen Wintergemüse, wie Kohl, Sauerkraut, Rüben und Schwarzwurzeln, sind zwar wahre Vitaminbomben und schützen vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber die meisten Menschen reagieren auf den hohen Ballaststoffgehalt mit Blähungen. Weihnachtsplätzchen, Süßigkeiten, fette Weihnachtsgans – darf’s noch ein Biss’chen mehr sein? Auf zu üppiges Essen reagieren wir häufig mit Verdauungsstörungen, wie Völlegefühl, Sodbrennen und Blähungen.
Zu viel Stress bringt den Magen aus dem Gleichgewicht
Zu viel Stress und Durcheinander bringen das Magen-Darm-Nervensystem durcheinander: Die Steuerung der Magen- und Darmbewegungen, die für eine reibungslose Verdauung sorgen, ist aus der Balance gebracht. Magenkrämpfe, Magenschleimhautentzündung oder sogar ein Magengeschwür können die Folgen des gestörten Gleichgewichts sein. Auch an der Pforte vom Magen zur Speiseröhre führen Koordinationsstörungen zu Chaos: Saurer Mageninhalt fließt zurück, Sodbrennen entsteht -ein besonders häufiges Phänomen in Stress-Situationen.Gelegentliche Säureattacken sind nicht weiter tragisch. Rund 30 Prozent der Deutschen steigt gelegentlich die Magensäure zu Kopf. Dabei ruft Sie ein brennendes Feuer im Hals hervor, saures Aufstoßen, Mundgeruch, schlechte Zähne und Durchschlafstörungen.Bei leichten Beschwerden hilft der entsäuernde Wirkstoff Algeldrat (z. B. in Paractol). Besteht das Problem auch über die stressigen Zeiten hinaus, ist allerdings ein Arztbesuch fällig, denn regelmäßiges Sodbrennen erhöht das Risiko für Speiseröhrenkrebs.
Wenn die Weihnachtsgans im Magen verweilt
Wenn die Regelmechanismen nicht ordentlich funktionieren, streikt oftmals der reibungslose Verdauungsablauf – es kommt zu dyspeptischen Beschwerden, das heißt der Magenbrei verweilt länger als normal in unseren Verdauungsorganen: Da Fett normalerweise am längsten braucht, um vollständig verdaut zu sein, belasten fettreiche Speisen, wie z. B. der Weihnachtsbraten oder die Plätzchen den Abbau der Nahrung zusätzlich. Das ruft Völlegefühl und Blähungen hervor. Fett gilt außerdem als klassischer Säurelocker, was zu Magenschmerzen und Sodbrennen führen kann. Die Artischocke ist schon seit längerem dafür bekannt, dass sie die Fettverdauung verbessert. Und sie senkt den Cholesterinwert im Blut, bei all den fetten Weihnachtssünden, die cholesterinerhöhend wirken, ist die Artischocke als leckere Vorspeise für das Weihnachtsmenü also ein Muss. Artischockenwirkstoff gibt es zudem als Pflanzensaft oder Kapseln im Reformhaus oder in der Apotheke (z.B. Losapan®). Oder Weihnachten auf orientalische Art? Nicht nur Inder schwören auf die Heilkraft von Curcuma, zu deutsch Gelbwurz. Eine besonders wirksame Hilfe bei der Fettverdauung ist die Javanische Gelbwurz (curcuma xanthorrhiza), die z. B. in dem Präparat Curcumen enthalten ist.
Was bläht, kann trotzdem gesund sein
Jetzt bestätigen Wissenschaftler erneut, was Großmutter längst wusste: Sauerkraut ist gesund, nicht nur durch den hohen Anteil von Milchsäure, der günstig auf unsere Darmflora wirkt. Zusätzlich entstehen beim Vergären von Weißkohl zu Sauerkraut vermehrt krebshemmende Inhaltsstoffe, die Isothiocyanate. Auch sonst strotzen Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl, Zwiebeln oder Brokkoli vor Inhaltsstoffen, die das Immunsystem stimulieren und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder der nächsten Grippewelle schützen. Grünkohl macht durch seinen hohen Calciumgehalt unsere Knochen fest und stabil. Schwarzwurzeln hemmen die Entstehung von Krebszellen im Darm. Die Liste der gesundheitlichen Vorteile einheimischer Herbst- und Wintergemüse lässt sich fortführen. Sie haben nur alle einen Nachteil: Sie verursachen bei dem einen mehr, beim anderen weniger, Blähungen. Wissenschaftler haben jetzt in einer Studie festgestellt, dass sich dieses Problem besonders effektiv mit Hilfe des Entschäumers Simethicon beseitigen lässt. So muss keiner auf die Gesundheitsbomben verzichten. Dyspeptische Beschwerden wie Schmerzen, Blähungen und wechselnde Stuhlgewohnheiten besserten sich nach 6-wöchiger Einnahme des Artischockenextraktes, so wurde kürzlich festgestellt.
Das versöhnt den Magen im Weihnachtsstress
- Verlieren Sie nicht die Balance: Fangen Sie rechtzeitig an, Geschenke zu kaufen. Nutzen Sie die Vorweihnachtszeit auch für besinnliche Stunden mit Kerzenlicht. Entspannungstechniken, wie Yoga, Meditation oder Autogenes Training helfen durch den Weihnachtstrubel.
- Richtig gekaut, ist halb verdaut. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe zum Essen. Kein Fast-Food vor dem Fernseher.
- Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt statt einer üppigen Hauptmahlzeit bremsen Sodbrennen und Völlegefühl.
- säurelockende Nahrungsmittel einschränken (meist Fettes, Süßigkeiten, Chips, Kaffee).
- Schlagen Sie nicht über die Strenge: Alkohol fördert Sodbrennen, gehört für viele aber zum Feiern. Es geht auch mit weniger: Versuchen Sie einen alkoholfreien Fruchtcocktail als Aperitif. Zigaretten sind nicht nur Gift für den Magen.
- Die Kombination Algeldrat und Simethicon (z. B. Paractol) hilft bei Sodbrennen, Völlegefühl und Blähungen.
- Kochkunst: Probieren Sie ein neues Weihnachtsmenü: Vielleicht indisch/orientalisch mit einem Currygericht oder eine mediterrane Vorspeise aus Artischocken (lindern Verdauungsbeschwerden).
- Wirkstoffe aus Curcuma (Curcumen) lindern Verdauungsbeschwerden, gibt es rezeptfrei in jeder Apotheke.
- Bewegung: Sport oder ein Spaziergang an der frischen Luft kostet weniger als eine Stunde am Tag, und Bewegungsmangel ist ein Hauptgrund für Magen-Darm-Probleme.





