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Auch im Winter ist Fitness- und Pflegezeit

Grauer Himmel und Minusgrade - da steht den meisten der Sinn nach heißem Tee, einer kuscheligen Decke und einem gemütlichen Sofa. Echte Sportskanonen wie Profi-Radlerin Judith Arndt von der Equipe Nürnberger Versicherung halten sich aber auch im Winter fit. Und natürlich weiß sie genau, worauf auch Nicht-Profis beim Winter-Training achten sollten.

"Im Winter denken die meisten beim Stichwort Fitness an langweilige Übungen im Studio, Trainingsreisen auf irgendeine Sonneninsel oder an Wintersport", meint Judith Arndt. Doch man kann auch anders bis zum nächsten Frühling fit bleiben. "Mit der richtigen Vorbereitung kann zum Beispiel ein Ritt auf dem Drahtesel trotz niedriger Temperaturen ein Vergnügen sein", weiß die Weltranglisten Dritte. Und nicht nur das. Radeln trainiert Beine, Bauch, Füße und Arme. Weil auf dem Bike quasi der ganze Körper in Aktion gerät, werden reichlich Glückshormone ausgeschüttet. So lassen sich Winterdepressionen einfach wegstrampeln. Darüber hinaus stärkt Radfahren die Abwehrkräfte - eine gute Vorbeugung gegen Erkältungen.

Gut verpackt wird Radeln zum coolen Winterspaß

"Damit die winterliche Radtour nicht zur Zitterpartie wird, muss man besonders auf die Kleidung achten. Sie sollte möglichst bequem, leicht und atmungsaktiv sein", erklärt Judith Arndt. Und ganz wichtig: Den Helm nicht vergessen! "Damit der Kopf darunter warm bleibt, empfehle ich eine enganliegende und leicht gefütterte Neoprenmütze", erklärt die 27-jährige. Auch das Bike sollte winterfest gemacht werden. A und O ist hier die Bereifung. Trekkingreifen mit grobem Profil sind im Winter erste Wahl.

Auch die Gesichtshaut braucht Schutz vor Wind und Wetter
Zusätzlich zur Ausrüstung muss beim winterlichen Trainieren auf eine gute Hautpflege geachtet werden. "Besonders empfindlich reagiert die ungeschützte Gesichtshaut", weiß das Mitglied von Deutschlands einzigem Damen-Profi-Radteam. "Wer hier nicht mit einer reichhaltigen Creme vorsorgt, wird das bald im wahrsten Sinne des Wortes schmerzlich bereuen." Hintergrund des frostigen Hautproblems: Die Außenluft ist wegen der tiefen Temperatur sehr trocken und entzieht der Haut ihre Feuchtigkeit. Für die unbedeckte Haut im Gesicht stellen außerdem die großen Temperatur-Unterschiede zwischen beheizten Räumen und im Freien eine große Belastung dar. Folge: Die Gesichtshaut trocknet aus, es entstehen kleine Risse und Sprünge in der Hornschicht und die Schutzfunktion der Haut wird schmerzlich beeinträchtigt. Durch eine rechtzeitige und richtige Pflege sind diese Schäden jedoch vermeidbar. Gefragt sind darum - besonders im Winter - auf sensible Haut spezialisierte Pflegeserie, wie beispielsweise ALOVISA sensitiv aus der Apotheke.

Training im Winter macht fit für den Frühling

Doch trotz aller Vorbereitung, auch Profis wie Judith Arndt steigen nicht immer in den Sattel. "Es gibt nun mal Witterungsverhältnisse, bei denen selbst die härtesten Biker ihre Rennmaschine in der Garage lassen", gibt Deutschlands schnellste Radlerin zu. "Bei mir ist dann als Alternative Laufen angesagt." Natürlich auch in entsprechender Kleidung. Doch egal ob Waldlauf oder Tritt in die Pedale - im Winter sollte sich jeder zu etwas Sport im Freien aufraffen. Denn nur an frischer Luft bekommt der Körper reichlich Sauerstoff, Kreislauf und Stoffwechsel werden optimal angeregt. Und spätestens wenn der Frühling naht, werden alle, die tapfer im Winter trainiert haben, belohnt: Fit und bestens gepflegt können sie der kommenden Bikini-Saison gelassen entgegensehen.

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